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<Bildbearbeitung>

Im Laufe einer Dissertationserstellung wird jeder Doktorand einmal mit Bildern/Grafiken und deren Bearbeitung konfrontiert werden. Häufig ist dies der erste Kontakt mit Bildbearbeitungsprogrammen (z.B. Photoshop oder CorelDraw), und häufig führt dies dann auch zu ersten Problemen. Da Grafikprogrammen neben den Grundfunktionen zur Änderung von Größe, Auflösung und Format noch eine Vielzahl von Features für professionelle Grafiker beinhalten, wird im Folgenden nur auf die wichtigesten Informationen zur Bildbearbeitung im Rahmen einer Dissertation eingegangen:

Allgemeines:

Zuerst wären die verschiedenen Formate zu erwähnen:

  • .bmp - bis 16.7 Millionen Farben, keine Animation, keine Kompression
  • .jpg - ca. 16.7 Millionen Farben, keine Animation, Kompression mit Verlust
  • .gif - 256 Farben, Animation, Kompression ohne Verlust
  • .tiff - bis 16.7 Millionen Farben, keine Animation, Kompression möglich
  • .png - über 4 Milliarden Farben, keine Animation, Kompression verlustfrei

Die Formate GIF, JPG und PNG werden in erster Linie im Internet eingesetzt, während BMP und TIF vor allem für Grafikdesign eingesetzt wird.
Für die Dissertation wird man v.a. mit TIF, BMP und JPG zu tun haben. Fotos oder Scans kommen meist als .tif oder .bmp-Datei auf den Rechner, werden bearbeitet und schließlich im Großteil der Fälle als .jpg gespeichert, um Platz zu sparen.

Weiterführende Links zu den vers. Bildformaten:

Scannen

Da vielfach Bilder und Grafiken für die Dissertation in nicht-digitalisierter Form vorliegen, müssen diese zum Einbinden in die Arbeit digitalisiert, sprich eingescannt werden. Da die Zahl der verschiedenen Scanner und Scan-Programme extrem groß ist und eine ausführliche Beschreibung für jeden Scanner den Rahmen dieser Page sprengen würde, hier wieder eine "generelle Anleitung".
Um eine Grafik zu scannen, muß man entweder (bei neueren Modellen) den "Scan now"(o.ä.)-Button am Gerät drücken oder im Grafik-/Scanproramm über "Datei" --> "Importieren" --> "TWAIN-Quelle/Scanner" den Scanner auswählen. Nun gibt es idR die Möglichkeit, sich eine Vorschau des zu scannenden Objekts anzeigen zu lassen. Diese Vorschau dient dazu, den Ausschnitt des Bildes in der Art anzupassen, daß wirklich nur der gewünschte Teil des Bildes gescannt wird. Des weiteren können dann meist noch Anzahl der Farben und die Auflösung des gescannten Bildes ausgewählt werden.
Die Auflösung bestimmt mit die Größe der Datei. Jedoch empfiehlt es sich nicht, von vorneherein die Auflösung klein/niedrig zu halten, da das Resultat dann meist nicht zufriedenstellend ist. Empfohlen wird allgemein eine Auflösung von 200dpi (dots per inch) für Fotos und 300dpi für Grafiken, probiert zur Not einfach ein wenig herum :)

Weiterführende Links:

Nachbearbeitung

Nachdem nun die Grafiken eingescannt sind, sind diese meist in der falschen Größe/Auflösung oder in sonst einer Weise nachzubearbeiten, z.B. Kontrast/Helligkeit/Schärfe etc. Auch hier gilt wieder, daß jedes Grafikprogramm seine eigenen Werkzeuge und Möglichkeiten mitbringt, daher hier nur die theoretischen Basics.
Um ein Bild in der Größe zu verändern, ändert man die Bildeigenschaften, sprich Bild- oder Leinwandgröße. Dabei ist darauf zu achten, daß die Option "Seitenverhältnis/Proportionen beibehalten" aktiviert ist, da sonst die Relation zum Original nicht mehr stimmt. Auch kann es zu Problemen kommen, wenn man die Größe und die Auflösung miteinander "verkettet", da dann ein Verändern der Größe automatisch auch die Auflösung ändert...
Für Kontrast/Helligkeit/Schärfe gilt, einfach mit der Vorschau (normalerweise sollte es eine Vorschauoption geben) rumspielen, und notfalls das Ergebnis erstmal unter einem anderen Namen abspeichern.
Einige Tips zur Nachbearbeitung (am Beispiel von Micrografx Picture Publisher) findet Ihr hier.
Genauere Informationen zur Nachbearbeitung werden hier Stück für Stück ergänzt da programmspezifisch...die folgenden Links gehen zumindestens schonmal auf die "großen" Programme ein.

Tutorials

Photoshop Tutorial:
Sehr gutes Tutorial zu den Grundlagen von Photoshop, das komplette Tutorial ist als .pdf-Datei downloadbar.

Video-Workshop zu Photoshop 6/7:
Ein sehr ausführlicher Workshop in Form von Video-Clips, entweder als .avi- oder RealPlayer-Datei

Corel Dram 10 und Corel PhotoPaint 10 Basics:
Workshop für die ersten Schritte mit Corel Draw und Photopaint, jeweils Version 10

Corel Photo Paint Tutorial:
Aufgeteilt für Einsteiger und Fortgeschrittene, mit Downloadbereich, sehr nett gemacht!

Picture Publisher Basics:
Nettes Tutorial zum Micrografx Picture Publisher

Fireworks-Workshops:
Diverse Workshops, von Grundlagen bis Profitips, zum Grafikprogramm Fireworks aus dem Hause Macromedia


 © Thilo Voges www.doktoranden.net