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<Software>

Mittlerweile kommt man um einen Computer bei der Erstellung seiner Dissertation kaum noch herum. Welche Software man braucht, welche man nutzen kann und wo man sie beziehen kann - hier ein kleiner Überblick.

Vorneweg sei zu erwähnen, daß es mittlerweile von vielen Softwareherstellern sogenannte SSL-Lizenzen (Schüler, Studenten & Lehrende) gibt, die meist deutlich unter dem Normalpreis erhältlich sind und meist keine Funktionseinschränkungen mit sich bringen. Diese Lizenzen und andere, für Studenten vergünstigte Programme, sind in den Rechenzentren der Universitäten erhältlich oder dort zu bestellen.

Weiterhin gibt es zu den meisten Programmen umfangreiche Hilfestellungen und Anleitungen, sowohl im Internet als auch in den Rechenzentren der Universitäten. Sollte man trotz allem einmal nicht weiterkommen, erstmal am Institut fragen und sonst in den Rechenzentren mal nach Kursen für die entsprechenden Programme fragen. Diese sind meist erschwinglich und bringen eine Menge Erfolg mit sich :)

Die einzelnen Programmtypen:

Textverarbeitung

Die meisten Doktoranden werden in ihren Instituten wohl mit Microsoft Word arbeiten. Dieses Programm ist eine reine Textverarbeitung, was man spätestens dann merkt, wenn Grafiken, Seitenzahlen oder verschiedene Kapitel o.ä. eingefügt/-gebaut werden müssen. Ebenfalls wichtig: auf die Version achten! Word XP kann z.B. mit WinWord 95-Dateien umgehen, andersherum wird dies deutlich schwieriger, da Formatierungen etc. nicht oder nur z.T. richtig übernommen werden.
Eine Alternative zu Word wären einerseits Layoutprogramme wie z.B. Quark Xpress, wobei diese meist a) nicht vorhanden, b) teuer in der Anschaffung und c) umständlich in der Einarbeitung sind. Auf der anderen Seite stehen auch Konkurrenz-Produkte wie z.B. StarOffice oder LotusOffice mit Textverarbeitungen zur Verfügung.
Word wird bei vielen Komplett-PC´s mitgeliefert, ist ansonsten im Fachhandel einzeln oder im Microsoft Office-Paket enthalten. Layoutsoftware kann man, ebenso wie die Star- und Lotus-Pakete in jedem Softwareshop bestellen.

Tabellenkalkulation

Ebenfalls mit Sicherheit am häufigsten verwendet: Microsoft Excel. Dieses Programm kommt selbst mit größeren Datenmengen klar, es gibt viele Tipps und Tricks im Internet und normalerweise kennt sich zumindestens eine Person am Institut mit Excel aus.
Alternativen auch hier wieder die Office-Pakete der Firmen Star und Lotus.

Bildbearbeitung

Hier werden an den Universitäten v.a. Adobe Photoshop und Corel Draw/Photo Paint eingesetzt. Diese Programme sind mit Sicherheit absolute Oberklasse, was sich jedoch auch im Preis bemerkbar macht. Alternativen wären z.B. Micrografx Picture Publisher oder JASC Paintshop Pro, die vom Funktionsumfang zwar nicht an die Top-Programme heranreichen (für eine Dissertation und die dabei anfallenden Grafikaufgaben definitiv ausreichend!), dafür aber erschwinglich sind. Zu beziehen ebenfalls über jeden Softwareshop (auch Saturn etc). Noch günstiger ist die kostenlose Software GIMP (siehe Software)


Präsentationssoftware

Auch hier wieder ein Microsoft Produkt auf Platz 1: Microsoft´s Powerpoint ist sicherlich am gängigsten. Das Programm ist ebenfalls Bestandteil der Microsoft-Office-Pakete und bietet umfassende Funktionen für die Erstellung von Bildschirmpräsentationen, Postern und anderen multimedialen Präsentationen.
Weiterhin gibt es einige weitere Programme, die für Präsentationen geeignet sind. Eine Liste dieser Programme findet Ihr unter dem Punkt "Workshops/Guides --> Powerpoint"

Literaturverwaltung

Sobald man damit beginnt, Literatur für sein Thema zu organisieren, versinkt man bald in einem Meer an Blättern, Zetteln und Artikeln. Um dieses Chaos so klein wie möglich zu halten, gibt es z.B. das Programm EndNote. Damit läßt sich direkt in z.B. PubMed nach Artikeln suchen, die Ergebnisse können gespeichert und Fußnoten oder auch ein Literaturverzeichnis direkt in Word angelegt werden.
Ebenfalls zu bestellen in jedem Softwaregeschäft, für EndNote gibt es ebenfalls eine SSl-Lizenz.

Datenbanken

MS Access ist die im Office-Paket von Microsoft enthalten Datenbankverwaltung. Da diese mehr oder weniger problemlos in die anderen Office-Programme integriert werden kann, wird Access an den Universitäten wohl vorwiedend verwendet. Alternativ gibt es wieder Datenbanken aus der Reihe der Star- und Lotuspakete.
Erhältlich ebenfalls in jedem Softwareshop

Statistisoftware

Die beiden an den Universitäten am häufigsten genutzten Programme sind SPSS und SAS. Beide Programme sind extrem umfangreich und erfordern eine längere Eingewöhnung. Hilfreich dabei sind die Statistiker des Fachbereichs oder auch die Angestelleten in den Rechenzentren. Dort und im Fachhandel sind aktuelle Lizenzen für beide Programme erhältlich.

 

Die hier genannten Programme entsprechen den Programmen, die ich im Rahmen meiner Dissertation bisher kennengelernt habe. Sollten Angaben falsch oder unvollständig sein, bitte ich dies im Forum zu posten!

 

 

 

 


 © Thilo Voges www.doktoranden.net